Der britische Geheimdienst GCHQ erzwingt die Vernichtung der Festplatte mit den Daten über die NSA Affäre.

theguardian

Laut dem Chefredakteur, Alan Rusbridger, von the guardian habe die britische Regierung und der britische Geheimdienst die Zeitung unverholen dazu aufgefordert ihr die Daten auszuhändigen.

Die Datenträger standen im Zusammenhang mit Enthüllungen des ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden.  Da sich die Zeitung aber geweigert habe die Festplatte an den Geheimdienst auszuhändigen wurde die Redaktion unter Aufsicht von Geheimdienstmitarbeitern dazu gezwungen die Festplatte im Keller zu zerstören.

Das war ein massiver Versuch die Zeitung und den Journalist Greenwald einzuschüchtern und die Veröffentlichungen in der Affäre Snowden zu beenden.

Diese Anschuldigungen, wenn sie stimmen, sind massive eingriffe in die Pressefreiheit. Und das mitten in Europa. In London.

Diese Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Festhalten von Journalist Greenwalds Ehepartner Miranda am Londoner Flughafen Heathrow sollte auch den naiven Menschen schön langsam die Augen öffnen.

Die Festsetzung Mirandas wurde von der Polizei auf Grundlage des Terrorism Act 2000 gerechtfertigt. Miranda wurde 9 Stunden am Flughafen festgehalten und zu der Affäre NSA und den Veröffentlichungen seines Partners bei „The Guardian“ befragt.  Während dieser Zeit wurde ihm der Anwalt verwehrt. Anschlißend wurden ihm alle seine Elektronischen Geräte abgenommen. Sein Handy, sein Laptop und USB Speichersticks.

Das ist reine Willkür von den Behörden und dem Geheimdienst.

Das kann nicht sein und das darf nicht sein. Wann fangen wir endlich an diese diktatorischen Methoden zu hinterfragen?